Augmented (Hyper) Reality Overkill

17 Februar 2010

Seid der vor kurzem erwähnten Digital Nation Doku teste ich zur Zeit an kleinen Selbstversuchen wie stark der ganze Onlinerummel meine Konzentrations- und Auffassungsgabe wirklich beeinflusst. Normalerweise fällt mir das nicht sonderlich auf, aber in den letzten Tage und Wochen, die komplett mit den Vorbereitungen meiner Klausuren draufgehen, wird deutlich wie schwer es fällt länger als ein-zwei Stunden wirklich fokussiert zu Arbeiten ohne zwischendurch irgendeinen medialen Input zu bekommen.
Gut, man kann das Ganze unter dem Deckmantel der Prokrastination schönreden und zum allgemeinen Kulturgut unserer Gegenwartskultur erheben, aber ich weiß nicht, die positiven Aspekte sind für mich noch nicht wirklich deutlich. Ist der Tausch 24/7 Information gegen Konzentration wirklich lohnenswert?

Ich weiß nur das wir noch ziemlich am Anfang des Ganzen stehen. Was vor zwei-drei Jahren noch als digitaler Schatten die Realität unterwanderte drängt dann wohl in den kommenden Jahren an die Oberfläche um auch den letzten Quadratmillimeter mit ‘Mehrwert’ zu versehen. Das wird verrückt, und vor allem anstrengend. Der angehängte Film von Kechii Matsuda gibt einen Eindruck. Epilepsi here I come.

Via HumanComputerInteraction

Bonusquatsch: Dragon-Augmented-Reality-Tattoo via Mashable.

Video: TED Demo Microsoft Maps

16 Februar 2010

TED Talk mit Blaise Aguera y Arcas (Microsoft Live Labs). Der Gute stellt da ein Google Maps auf Schore vor. Ein Monster von Augmented Reality, welches nicht nur besser aussieht, mehr Zack hat, sondern mal eben auch flickr in die Street View einbindet, Live Streaming per Handy erlaubt und als klassische Web 2.0 Hure sowieso wieder offen für alle möglichen Spielereien ist. Damn.

Wired & Adobe: Introducing a New Digital Magazine Experience

16 Februar 2010

Demovideo einem möglichen des kommenden WIRED Apps für iPad und andere Tablet Plattformen. Wundervolle Navigation, ein schön durchdachtes Anzeigensystem… zum ersten Mal sehe ich wirklich einen Sinn darin warum ich für die digitale Version eines Magazins Geld ausgeben soll wenn der www-Bruder umsonst ist. Love it.

Mehr Infos zu den konzeptionellen und technischen Details.

Via BenjaminF

Video: A Drifting Up (App)

7 Februar 2010

Processing-Application von Reza Ali. Der Algorithmus reagiert auf Audiosignale und visualisiert diese in Form eines Mikroorganismus. Für Freunde des COP15 Logo.

“This is an audio-reactive algorithmic visual art piece that uses the concept of charged particles and flocking to simulate a organism that is alive and composed of micro-organisms. The movement is rather pleasing thus I decided to exhibit the algorithm in a rather catchy video art fashion. Enjoy.”

Via CreativeApplications

Life, Below 600PX

4 Februar 2010

Life, Below 600PX. Eine Auseinandersetzung warum, das aus dem Zeitungs Business adaptierte, Above The Fold Konzept im Web eine Regel darstellt die man nur allzu gerne über Bord schmeißen sollte. Lesebefehl, alleine schon wegen dem schönen Beispiel wie die Darstellung selbst zur Argumentationshilfe wird.

Via CoffeeMakesCreative

Digital Nation – Life On The Virtual Frontier

4 Februar 2010

Umfassende Doku des PBS über die, zumeist negativen, Folgen der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung.
Während die erste Stunde mit desorientierten Mutitask-Kids, spielsüchtigen Koreanern in Entziehungslagern und der Hilflosigkeit der Digital Imigrants recht polemisch daherkommt, wird’s gegen Ende hin wirklich Interessant.
Um die Neudefinition von Krieg geht es da. Um Soldaten die ihre Uniform tragen müssen damit sich das Töten via Joystick reeller anfühlt oder auch um die Herstellung virtueller Klone in weniger als fünfzehn Minuten.

Digital Nation auf PBS.com anschauen.

Video: Things To Learn

3 Februar 2010

So schaut’s wohl aus wenn die Ironie nicht nur anklopft sondern gleich die ganze verfickte Tür einschlägt. Anstatt zu lernen poste ich Videos übers Lernen.

Persönliche Erkenntnis daraus:

Everyone can do something smart.

Made by Christian Borstlap and Paul Postma.
Via CoffeeMakesCreative

Video: On Fashionblogs

3 Februar 2010

Fernab des ganzen nerdigen Gezanke um HTML5 vs. Flash, iPad doof oder gut, Google gegen den Rest der Welt, sind und bleiben es die Fashionblogs die in 2010 den Ton im Web angeben.
Die jungen Damen und Herren sind immer einen Schritt weiter wenn es um Vernetzung, Kommerzialisierung und der eigenen Positionierung innerhalb ihres Kosmoses geht. Hier wird Relevanz geschaffen und nicht bloß sich selbst zugesprochen. Während selbsternannte Social Media Spezialisten hundertausendfache Twitter Follower um sich scharren um diesen am man Ende eigentlich doch nichts zu sagen, wird hier ganz konkret Mehrwert für Marken und Labels geschaffen. Das erkennen die Marketingagenturen, aber vor allem auch die Betreiber der Blogs selbst und bauen daraus ihre ganz persönlichen Medienkarrieren. Bestes Beispiel sind die Mädchen von LesMads oder eben auch Mary Scherpe von Stil in Berlin.

Und wie ich überhaupt zu dem Thema komme? Ganz einfach, letztgenannte hat ein wirklich interessanten Clip zu dem Selbstverständnis und der Bedeutung von Fashionblogs gedreht.

Via StilInBerlin direkt

Trailer: Wall Street: Money Never Sleeps

31 Januar 2010

Hell Yeah! The Return of Gordon Gekko als abgehalfteter Ex-Knacki in Oliver Stones Sequel zu Wall Street, wohl einem der besten Filme ever.

Via Cinematze

Google Street View Sketches by Lehel Kovac

28 Januar 2010

Lehel Kovac arbeitet sich so durchs Alphabet in dem er Google Street View Schnappschüsse illustriert. Großartig, unbedingt weiterverfolgen.

Mehr auf flickr.

Via Colourlovers