Augmented (Hyper) Reality Overkill
17 de Februar de 2010Seid der vor kurzem erwähnten Digital Nation Doku teste ich zur Zeit an kleinen Selbstversuchen wie stark der ganze Onlinerummel meine Konzentrations- und Auffassungsgabe wirklich beeinflusst. Normalerweise fällt mir das nicht sonderlich auf, aber in den letzten Tage und Wochen, die komplett mit den Vorbereitungen meiner Klausuren draufgehen, wird deutlich wie schwer es fällt länger als ein-zwei Stunden wirklich fokussiert zu Arbeiten ohne zwischendurch irgendeinen medialen Input zu bekommen.
Gut, man kann das Ganze unter dem Deckmantel der Prokrastination schönreden und zum allgemeinen Kulturgut unserer Gegenwartskultur erheben, aber ich weiß nicht, die positiven Aspekte sind für mich noch nicht wirklich deutlich. Ist der Tausch 24/7 Information gegen Konzentration wirklich lohnenswert?
Ich weiß nur das wir noch ziemlich am Anfang des Ganzen stehen. Was vor zwei-drei Jahren noch als digitaler Schatten die Realität unterwanderte drängt dann wohl in den kommenden Jahren an die Oberfläche um auch den letzten Quadratmillimeter mit ‘Mehrwert’ zu versehen. Das wird verrückt, und vor allem anstrengend. Der angehängte Film von Kechii Matsuda gibt einen Eindruck. Epilepsi here I come.
Bonusquatsch: Dragon-Augmented-Reality-Tattoo via Mashable.





