Oliver Reichenstein, CEO der Information Architects, über das Konzept der Webtrendmap.
Sehr schöne Animation zu Forschungsarbeiten von MAYA, über die Auswirkungen und Herausforderungen der exponentiell wachsenden Anzahl an Informationsschnittstellen.
“Analysts agree that, within a couple of years, there will be over a trillion information devices connected to the global network. One trillion is a huge number.
[…]
MAYA’s research is about understanding what it will take for your products and services to fit into––and survive––a trillion-node world. Our mission is to help your company invent a profitable future through deep research, technological innovation and actionable results.”
Via Blogpiloten & Netzpolitik
Pünktlich zu meiner wieder entdeckten Leidenschaft für flickr kommt dieses heute mit einen paar netten Neuerungen um die Ecke. Die wohl Aufregendste dabei dürfte wohl der frisch angelegte App Garden sein. Wie der Name unschwer erkennen lässt ein Tummelplatz für die Applikationen verschiedener Drittanbieter.
Leider lässt sich momentan nicht wirklich herausfinden wie viele Apps derzeit dort bereits zur Verfügung stehen und das Fehlen einer Hitliste macht die Sache mit dem Überblick nicht gerade leichter. Bleibt die Frage als wie sinnvoll sich solche Spielereien letztendlich herausstellen? Klar Upload- und diverse Sharing Tools sind wichtig, offene Schnittstellen können aber schnell das Tor für nervige Störenfriede á la Farmville und Glücksnuss aufmachen wie Facebook immer wieder eindrucksvoll beweist.
Nettes Imagefilmchen das alle nennenswerten Eckdaten von Googles Entwicklung in knapp zweieinhalb Minuten runterreißt.
Diese Art des “Im Dunklen Lassens” ist doch immer wieder große Kunst für sich. Ungooglebarkeit in Zeiten in der sich eigentlich Alles und Jeder in irgendwelchen Datenbanken befindet hat immer diesen faden Beigeschmack der bewussten Inszenierung. À la Googlechefeinheit die Information bewusst untergräbt und ja, ich muss zu geben: Personen über die ich nichts im Netz finden kann sind mir immer ein wenig suspekt.
Auch jj aus dem schwedischen Hause Sincerly Yours funktionieren nach diesem Muster. Eigentlich nichts ist bekannt über diese Band. Es gibt keine Homepage, kein MySpace, nichts außer der Musik. Eine angenehme Reduktion auf das Wesentliche. Ob das mit Blicke auf die Hypeifizierung geschieht oder man doch nur die Musik einzig und allein in den Spotlight stellen will ist letztendlich egal. Schade nur das man so länger braucht um solche wunderbaren Alben wie jj n°2 zu entdecken.

Wie vor einem halben Jahr, ruft Kai von Stylespion erneut zur Ein ♥ Für Blogs auf:
Am kommenden Freitag, den 16.10.09, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachigen Blogs vorstellen – das darf sollte dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.
Im Idealfalle entdecken wir alle neue Perlen und sorgen dafür, dass man sich untereinander ein wenig vernetzt (ja, so wie früher!).
Obwohl ich letztes Mal bereits darauf hingewiesen hatte, hab ich es letztendlich doch leider versäumt an der Aktion teilzunehmen. Ein halbes Jahr später sehen die Anzeichen dafür wohl etwas besser aus…
Neue Episode des Elektrischen Reporters zum Thema Journalismus und Internet:
Aus der Welt der Massenmedien ist eine der Medienmassen geworden. Das Internet hat die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt: Nicht mehr Berichterstattung ist ein rares Gut, sondern die Aufmerksamkeit des Publikums. Das hat schwerwiegende wirtschaftliche Folgen: wegbrechende Auflagen und Anzeigenerlöse können Verlage nur zu einem geringen Teil durch Online-Werbung kompensieren.
Wie also soll Journalismus künftig finanziert werden? Die Verleger fühlen sich von Google enteignet und verlangen staatliches Eingreifen, einige denken laut über Bezahlinhalte nach, und in den USA übernehmen bereits gemeinnützige Stiftungen die Finanzierung investigativer Reportagen. Derweil verdienen journalistische Einzelkämpfer, wie beispielsweise Technologie-Blogger, gutes Geld. Was machen sie anders? Und: Wäre es denkbar, dass künftig Leser selbst Journalisten für ihre Reportagen bezahlen?
