Seid der vor kurzem erwähnten Digital Nation Doku teste ich zur Zeit an kleinen Selbstversuchen wie stark der ganze Onlinerummel meine Konzentrations- und Auffassungsgabe wirklich beeinflusst. Normalerweise fällt mir das nicht sonderlich auf, aber in den letzten Tage und Wochen, die komplett mit den Vorbereitungen meiner Klausuren draufgehen, wird deutlich wie schwer es fällt länger als ein-zwei Stunden wirklich fokussiert zu Arbeiten ohne zwischendurch irgendeinen medialen Input zu bekommen.
Gut, man kann das Ganze unter dem Deckmantel der Prokrastination schönreden und zum allgemeinen Kulturgut unserer Gegenwartskultur erheben, aber ich weiß nicht, die positiven Aspekte sind für mich noch nicht wirklich deutlich. Ist der Tausch 24/7 Information gegen Konzentration wirklich lohnenswert?

Ich weiß nur das wir noch ziemlich am Anfang des Ganzen stehen. Was vor zwei-drei Jahren noch als digitaler Schatten die Realität unterwanderte drängt dann wohl in den kommenden Jahren an die Oberfläche um auch den letzten Quadratmillimeter mit ‘Mehrwert’ zu versehen. Das wird verrückt, und vor allem anstrengend. Der angehängte Film von Kechii Matsuda gibt einen Eindruck. Epilepsi here I come.

Via HumanComputerInteraction

Bonusquatsch: Dragon-Augmented-Reality-Tattoo via Mashable.

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Video: TED Demo Microsoft Maps

TED Talk mit Blaise Aguera y Arcas (Microsoft Live Labs). Der Gute stellt da ein Google Maps auf Schore vor. Ein Monster von Augmented Reality, welches nicht nur besser aussieht, mehr Zack hat, sondern mal eben auch flickr in die Street View einbindet, Live Streaming per Handy erlaubt und als klassische Web 2.0 Hure sowieso wieder offen für alle möglichen Spielereien ist. Damn.

Demovideo einem möglichen des kommenden WIRED Apps für iPad und andere Tablet Plattformen. Wundervolle Navigation, ein schön durchdachtes Anzeigensystem… zum ersten Mal sehe ich wirklich einen Sinn darin warum ich für die digitale Version eines Magazins Geld ausgeben soll wenn der www-Bruder umsonst ist. Love it.

Mehr Infos zu den konzeptionellen und technischen Details.

Via BenjaminF

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Video: A Drifting Up (App)

Processing-Application von Reza Ali. Der Algorithmus reagiert auf Audiosignale und visualisiert diese in Form eines Mikroorganismus. Für Freunde des COP15 Logo.

“This is an audio-reactive algorithmic visual art piece that uses the concept of charged particles and flocking to simulate a organism that is alive and composed of micro-organisms. The movement is rather pleasing thus I decided to exhibit the algorithm in a rather catchy video art fashion. Enjoy.”

Via CreativeApplications

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Video: Comics on the iPad

Das ist es also, the iPad, ein Gerät welches unser aller Nutzerverhalten, nicht von Grunde auf, aber zumindest ein Stück weit revolutionieren soll. Und ja, ich glaube dran.
Warum? Weil das Ding, einfach und billig ist. That’s it. Unglaublich sexy und (fast) jeder kann es sich leisten.

Wie man mögliche Inhalte sinnvoll auf das neue Interface transportiert ist dann wohl eine der kreativen Herausforderungen der nächsten Monate. ComiXology machen es mit einem schönen Konzeptvideo, wie Comics auf dem iPad funktionieren, vor.

Via iA on Twitter

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Video: Vanishing Point

Wunderbare Animationsclip von Takuya Hosogane. Musik von Cubesato.

Via BenjaminF

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Video: Mobile Mobile Installation

Wenn das mal nichts für diese verkorkste T-Mobile Emotions Kampagne wäre. Mobile Mobile, eine Installation von James Theophane.

Via SwissMiss

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