TED Talk mit Blaise Aguera y Arcas (Microsoft Live Labs). Der Gute stellt da ein Google Maps auf Schore vor. Ein Monster von Augmented Reality, welches nicht nur besser aussieht, mehr Zack hat, sondern mal eben auch flickr in die Street View einbindet, Live Streaming per Handy erlaubt und als klassische Web 2.0 Hure sowieso wieder offen für alle möglichen Spielereien ist. Damn.
Das ist es also, the iPad, ein Gerät welches unser aller Nutzerverhalten, nicht von Grunde auf, aber zumindest ein Stück weit revolutionieren soll. Und ja, ich glaube dran.
Warum? Weil das Ding, einfach und billig ist. That’s it. Unglaublich sexy und (fast) jeder kann es sich leisten.
Wie man mögliche Inhalte sinnvoll auf das neue Interface transportiert ist dann wohl eine der kreativen Herausforderungen der nächsten Monate. ComiXology machen es mit einem schönen Konzeptvideo, wie Comics auf dem iPad funktionieren, vor.
Well, das Sommerloch des Winters ist da und da ansonsten nichts in Reichweite ist kocht die allseits beliebte Diskussion um Web vs. Print noch einmal zähflüssig an die Oberfläche. Um schlecht konzipierte Apps für Paid Content geht es da, die allgemeine Dreistigkeit des herkömmlichen Internetpöbel – die von Google sowieso.
Es wird viel gestritten, wer wieder was nicht versteht, Springer-Chef Döpfner allen voran ja mal überhaupt nichts und statt sich sich auf neue, sinnvolle Konzepte zu konzentrieren bleibt eine schlecht Anpassung von alten, völlig unpassenden, Strukturen an die veränderten Umgebungen.
Wie schöne Innovation jedoch sein kann und wie eine gut durchdachtes, rundes Konzept für die veränderten Umstände aussehen kann zeigen Bonnier R&D. Zusammen mit dem Designern von BERG zeigen sie wie die Zukunft des Magazins auf digitalen Lesegeräten aussehen könnte:
“The concept aims to capture the essence of magazine reading, which people have been enjoying for decades: an engaging and unique reading experience in which high-quality writing and stunning imagery build up immersive stories.
The concept uses the power of digital media to create a rich and meaningful experience, while maintaining the relaxed and curated features of printed magazines. It has been designed for a world in which interactivity, abundant information and unlimited options could be perceived as intrusive and overwhelming.”
Nein, mit Coolness hat es nicht viel zu tun, das neue Video von Why?. Eher wie man sich fühlt. Über die eigenen Wunden, wie man darüber hinauswächst und Stärke und so…
Dann Schnitt – Und es geht wieder alles von vorne los. Da gehts um Coolness, das niemals tote Slakertum und dass man als Band am Ende auch immer die Targetgroup ficken möchte. Dennoch, ein außergewöhnliches Video zu zwei Liedern von denen ich noch nicht sicher bin was ich von ihnen halten soll.
Wann war das noch mal als Vampire Weekend damals mit ihrem selbstbetitelten Debüt so abgefeiert wurden? Anfang 2008 dürfte das gewesen sein. Nun, knapp zwei Jahre später, was ist geblieben vom Hype um die vier New Yorker? Von den Kritikern und Magazin geliebt kam es mir immer ein bisschen so vor als hätten sich Vampire Weekend nie wirklich in den Indie Diskos dieser Nation festsetzen können. Klar, A-Punk. Aber ist sonst wirklich was hängengeblieben? Zu den Klassikern des Autofahren die jeder mitsingen kann gehört die Platte eher kaum.
Ob sich das mit dem, Anfang nächsten Jahres erscheinenden, Nachfolger Contra ändern wird bleibt fraglich? Dafür klingt das alles sehr ähnlich. Aber was soll’s, diejenigen die die Band mögen können sich auf eine ihrem Stil treu geblieben Band freuen und diejenige die Vampire Weekend hassen finden auf Contra sicherlich genug Gründe dies auch weiterhin zu tun. Ich hör’s mir auf jeden Fall mal an.
Solche Sachen landen ja normalerweise eher auf Tumblr, aber THIS Cover ist so gut, das hat einen eigenen Post verdient. Wer kennt sie nicht – diese Szene. Eigentlich unglaublich dass es heute schon volljährige Kids gibt die diesen Film nicht kennen.
Pünktlich zur Machtübernahme von SchwarzGelb und ihrem Konzept der Internetbürokratie zur Sicherung der Gesellschaft verwandelt sich das Mainzer Pengland zu einem analogen Bookmarkservice.
“Die Besucher werden zum Aussteller indem sie ihr persönliches “Best of the Internet” als Projektion oder Ausdruck an die Wand bringen. Egal ob Kitty Content oder MIT-Vorlesungen.
Bei dem Event geht es vorallem um den Austausch und die gegenseitige Inspiration. Ziel ist es für drei Tage das Pengland in eine lebendige Linksammlung zu verwandeln.”
Los geht’s ab heute Nachmittag. Unteranderem mit PowerPoint Karaoke heute Abend ab 21.00 Uhr und YouTube Abend am Samstag. Der Rest wird wohl mehr oder weniger spontan über die Bühne gehen. Wer bereit ist Workshops, Sessions oder Vorträge zu halten ist natürlich herzlich eingeladen dies zu tun.