Neue Episode des Elektrischen Reporters zum Thema Journalismus und Internet:
Aus der Welt der Massenmedien ist eine der Medienmassen geworden. Das Internet hat die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt: Nicht mehr Berichterstattung ist ein rares Gut, sondern die Aufmerksamkeit des Publikums. Das hat schwerwiegende wirtschaftliche Folgen: wegbrechende Auflagen und Anzeigenerlöse können Verlage nur zu einem geringen Teil durch Online-Werbung kompensieren.
Wie also soll Journalismus künftig finanziert werden? Die Verleger fühlen sich von Google enteignet und verlangen staatliches Eingreifen, einige denken laut über Bezahlinhalte nach, und in den USA übernehmen bereits gemeinnützige Stiftungen die Finanzierung investigativer Reportagen. Derweil verdienen journalistische Einzelkämpfer, wie beispielsweise Technologie-Blogger, gutes Geld. Was machen sie anders? Und: Wäre es denkbar, dass künftig Leser selbst Journalisten für ihre Reportagen bezahlen?

Über den Versuch eine Tageszeitung nach User Experience Standards zu redesignen erzählt Oliver Reichenstein auf dem Blog der Information Architects.
In January 2009 we were invited to take part in a paid pitch for the print redesign for the Swiss newspaper Tages-Anzeiger. All in all five agencies took part in the pitch. We were the only UX oriented agency. The story of a beautiful failure.
We put all eggs in one basket and worked for one month like mad men. We developed a pretty tight concept around the idea of usability, readability and cross media connection.
Empfehlenswerte Geschichte einer Agentur die in letzter Zeit immer wieder durch tolle Ideen auffällt und schön vormacht wie man sich als Agentur im Netz präsentieren kann.
Henrietta Harris kommt aus Auckland / Neuseeland. Henrietta arbeitetet als Illustratorin. Zu ihren Kunden zählen VICE und Amnesty sowie viele andere Magazine und Labels. Henrietta macht ihre Sache sehr gut. Punkt.


Christopher Owens von Girls mit einem Cover von Daniel Johnstons wunderbarem True Love Will Find You in the End.
Improv Everywhere hat 2.000 Leute mit diesen unsichtbaren Hundeleinen ausgerüstet und quer durch Brooklyn geschickt. Like.
35 Minuten Behind the Scenes vom The Shining Set. Mit einem Nicholson in Höchstform der sich gerade darauf vorbereitet mit der verfickten Axt gleich die verfluchte Badezimmertür einzuschlagen. Großes Kino.
Seltsames Gefühl zweimal Ed Banger innerhalb einer Woche zu posten. Das Wort ‘Schwul’ kommt mir da immer wieder in den Kopf. Und dann noch ein Lenny Kravitz Remix. Schwul Schwul. Ein schwuler Morgen.
