jj
Diese Art des “Im Dunklen Lassens” ist doch immer wieder große Kunst für sich. Ungooglebarkeit in Zeiten in der sich eigentlich Alles und Jeder in irgendwelchen Datenbanken befindet hat immer diesen faden Beigeschmack der bewussten Inszenierung. À la Googlechefeinheit die Information bewusst untergräbt und ja, ich muss zu geben: Personen über die ich nichts im Netz finden kann sind mir immer ein wenig suspekt.
Auch jj aus dem schwedischen Hause Sincerly Yours funktionieren nach diesem Muster. Eigentlich nichts ist bekannt über diese Band. Es gibt keine Homepage, kein MySpace, nichts außer der Musik. Eine angenehme Reduktion auf das Wesentliche. Ob das mit Blicke auf die Hypeifizierung geschieht oder man doch nur die Musik einzig und allein in den Spotlight stellen will ist letztendlich egal. Schade nur das man so länger braucht um solche wunderbaren Alben wie jj n°2 zu entdecken.
Wieder mal eine Runde Ein ♥ Für Blogs und wieder mal hab ich es verpeilt daran teilzunehmen. Woran lags? Nun, klar das mit der Zeit ist immer so ein Ding aber ehrlich gesagt hing es letztendlich doch an dem Mangel an potentiellen Blogs die es so vorzustellen gäbe. Nicht das es nicht genug hervorragende deutsche Blogs in meinen RSS geben würde, doch tauchen Diejenigen die in Frage kämen sowieso regelmäßig als Quelle auf oder lassen sich zumindest im Blogroll finden.
Plan B wäre dann eigentlich die selbstauferlegten Regeln der deutschen Grenzen direkt über Board zu schmeißen und die Fühler in Richtung Schweden zu Sandra Juto, ihrem Ehemann Johan und ihrer Freundin Camilla Engman auszustrecken. Die drei betreiben dort drüben alle mehr oder weniger die selbe Art Fotoblog die sich durch eine ganz eigene, wunderbare Liebe zu den Details des Alltags kennzeichnen. Nach dem Post bei Stylespion dürfte Sandra zwar nicht mehr wirklich als Geheimtipp durchgehen, ihr Blog gehört aber wohl nun schon seid Monate zu meinen Favoriten. Dementsprechend happy war ich auch als ich, erst Anfang des Monats, die Links zu den Blogs von Johann und Camilla entdeckt hatte.
Nun ja, da aber nach den eigenen Regeln zu spielen nur halb soviel Spaß macht blieb die Sache mit dem ausländischen Heart For Blogs nicht mehr als eine Idee und ich ging davon aus mit ihr auch die komplette Geschichte von Herzen und Blogs und So zu begraben. Bis ich schließlich bei Kai in den Comments auf das Blog von Ktinka gestoßen bin. And there we go: Poch, Poch springt das totgeglaubte Blogherz zurück in heitere Sinuskurven.
Ktinka macht Fotos und das total toll. Wie bei der bereits erwähnten Schweden-Clicke betreibt auch Ktinka ihr Blog dabei als eine Art Diary und erlaubt uns einen ganz besonderen Einblick auf die Dinge und Personen die ihr so begegnen. Ich bin da ja zu sehr Amateur um da das Fabelhafte jetzt genau zu betiteln aber Motive, Stimmung, Komposition…das passt. Das ist schön.
Und so komme ich wohl letzten Endes doch noch dazu, zwar verspätet oder immerhin, mein persönliches ♥ für Blogs auszuschütten. Nice.
Irgendwie hatte ich Fanfarlo ja immer etwas weniger dandyesk und mehr so Barcelona-Apparel-Shirtmäßig im Kopf. Schuld daran ist wohl dieses Foto das vor gut einem Jahr, als Sand and Ice rumgeisterte, eine der wenigen wirklichen Anhaltspunkte zur Band waren.
Nun denn, inzwischen steht das Image, jedermann hearted Reservoir, man begleitet Snow Patrol als Support und zählt David Bowie zu seinen Fans. Der Grund dafür ist wohl schnell gefunden schaut sich man die 23 minütige In Session der Band bei den Manchester Evening News an.
Short Movie mit einem Kanye West der überraschend einsichtig mit seinem eigenem Image als Vollidioten umgeht:
“[...] the film, which was initially designed as a music video for West, had been premiered at the Los Angeles Film Festival. At that stage we had not seen the film ourselves. We have now, and it’s amazing!
The 11-minute short is brilliant a mockumentary, which parodies West’s egotistical and ostentatious nature and features the song “See You In My Nightmares” from his 808s & Heartbreak’s album.”
Gemacht hat den Clip kein geringerer als Mr. Spike Jones der sein Können mit Blütenkotze und diesem WTF Schluss einmal mehr unter Beweis stellt.
Via Hurkunde & Pedestrian
Eigentlich bin ich ja selbst davon abgeneigt jeden Post auf das aktuelle Wetter zu beziehen. Wenn aber der Herbst, wie jetzt gerade, in FastForward zum Winter skipt brauchen wir Pop wie den von The Mary Onettes. Pop für Heizungen, Tee und goldene Brauntöne. Pop der nicht schreit oder hastet sondern zum Bleiben einlädt. Einfach mal einen Gang runter schalten.
Wie immer. Mal wieder zu lange gewartet und was passiert? Ausverkauft. Schon wieder! Die Rede, meine Lieben, ist übrigens vom The XX Konzert in Frankfurt kommenden Monat. Falls jemand von euch noch eine Karte über haben sollte…ihr wisst ja.
Bleibt mir wohl vorerst nichts übrig als auf dieses Live Version von Basic Space hinzuweisen. Entstanden im Rahmen der ersten US Gigs der jungen Briten.





